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Photovoltaik

Im Jahr 2012 können wieder Förderanträge gestellt werden. Hierfür stehen jedoch nicht die gesamten 2,1 Mio. Euro zur Verfügung, da ein gewisser Teil für die Anträge, die in 2012 gereiht sind, verwendet wird. Sollte der 2012 gestellte Förderantrag keine Förderung erhalten, da das Förderbudget bereits vergeben ist, wird der Antrag auf eine Warteliste gesetzt, die mit dem neuen Budget, das durch das neue Ökostromgesetz 2012 (tritt am 1. Juli in Kraft) wieder zur Verfügung steht, abgebaut wird.

Die Tarifförderung ist im bundesweit gültigen Ökostromgesetz geregelt. Das Ökostromgesetz besteht seit dem Jahr 2002 und wurde bereits mehrfach novelliert.
Die Höhe der Einspeisetarife wird jährlich per Verordnung (Ökostromverordnung) geregelt.

Förderungsrichtlinien und Förderungsunterlagen

Wien


Wien gewährt derzeit einen einmaligen Zuschuss für die Errichtung netzgekoppelter Photovoltaikanlagen.

Das Ausmaß der Förderung beträgt maximal 40 % der förderfähigen Kosten in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses. In Ergänzung dazu gibt es für Photovoltaikanlagen eine Förderobergrenze von 1.000 Euro/kWp (Spitzenleistung) bzw. maximal 100.000 Euro/Förderfall.

Gefördert werden ausschließlich effiziente Anlagen. Voraussetzung dafür sind 900 Volllaststunden im Jahr.

Bei Inanspruchnahme der Förderung des Klima- und Energiefonds ab 2012 kann um eine Zusatzförderung des Landes Wien angesucht werden. Damit ist insgesamt eine Förderung bis 1.300 Euro/kWp bzw. maximal 40 % der förderfähigen Gesamtkosten möglich.

Die Errichtung und Fertigstellung der Photovoltaikanlage hat bei Altbauten innerhalb eines Jahres ab Förderzusage zu erfolgen. Bei Neubauten, die ausschließlich die Wiener Photovoltaikförderung erhalten, beträgt die maximale Errichtungsdauer zwei Jahre ab Förderzusage.

Weitere Informationen sind auf der Homepage der Stadt Wien zu finden.

Art der Einreichung

1) Für private Antragsteller:
Der Förderantrag für Privatpersonen kann ausschließlich online erfolgen. Online-Einreichung bei der Abwicklungsstelle für die Wiener Photovoltaikförderung unter folgendem Link: www.wien-pv.at

2) Für Anlagen, die auf Betrieben oder öffentlichen Einrichtungen errichtet werden:
Die Einreichung erfolgt wie bisher bei der Magistratsabteilung 20 (Energieplanung).

Der Förderantrag kann am Postweg, per Fax oder per E-Mail mit Unterschrift an die Förderstelle übermittelt werden.

Bewilligung nach Wiener Elektrizitätswirtschaftsgesetz 2005

ALLE PV-Anlagen benötigen eine elektrizitätsrechtliche Genehmigung:

- PV-Anlagen mit einer Engpassleistung bis 15 kWp unterliegen dem vereinfachten Verfahren. Das heißt die Einreichung bzw. die Projektunterlagen sind über einen Zeitraum von 4 Wochen zur Einsichtnahme aufzulegen.

- PV-Anlagen größer 15 kWp unterliegen einem Genehmigungsverfahren:
~ Augenscheinsverhandlung vor Ort mit Parteienstellung
~ Anschlag im Haus, in dem die Anlage errichtet wird und in den unmittelbar angrenzenden Häusern
~ Veröffentlichung auf Gemeinderecht Wien (www.gemeinderecht.wien.at )

 

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ Größe
pdf_icon Infoblatt für die Photovoltaik-Förderung  (Private) PDF
pdf_icon Antragsformular Investitionszuschuss PDF
pdf_icon Beispiel Berechnung der Förderhöhe PDF
pdf_icon Förderungsrichtlinien 2011 für die Förderung der Erzeugung
von Ökostrom
PDF
pdf_icon Antrag zur Genehmigung einer PV-Anlage und Anerkennung als
Ökostromanlage
PDF
 

Vorarlberg


Das Land Vorarlberg gewährt 2012 eine Zusatzförderung in Höhe von 300 €/kWp.

Förderungsvoraussetzung ist die Förderzusage des Klima- und Energiefonds.

Gefördert werden neu installierte Photovoltaik-Anlagen im Netzparallelbetrieb, die überwiegend der Versorgung privater Wohngebäude dienen und von Privatpersonen investiert werden. Der erzeugte Strom wird in erster Linie im Gebäude verbraucht, ein allfälliger Überschuss wird ins öffentliche Netz eingespeist. Es gibt keine Beschränkung hinsichtlich der Größe der Photovoltaik-Anlage, gefördert wird allerdings maximal bis zu einer Größe von 5 kWp.

Antragstellung:
Die Einreichung der Förderungsanträge ist ausschließlich online im Rahmen der Förderungsaktion „Photovoltaik-Anlagen 2012" des Klima- und Energiefonds möglich.

Die engereichten Antragsunterlagen werden durch die KPV geprüft und beurteilt. Auf Basis dieser wird ein Förderungsvorschlag erarbeitet und den Gremien des Landes Vorarlberg zur Genehmigung vorgelegt. Im Anschluss daran erhalten Sie von uns Ihren Förderungsvertrag. Diesem liegt die Annahmeerklärung bei, welche Sie fristgerecht an die KPC retournieren müssen, damit der Vertrag rechtswirksam wird.

Auszahlung:
Die Förderung erhalten Sie nach Genehmigung des Antrages und nach Umsetzung Ihres Projektes. Voraussetzung ist die Übermittlung der Endabrechnung inklusive aller geforderten Unterlagen im Rahmen der Förderung des Klima- und Energiefonds. Nach der positiven Prüfung durch unsere Mitarbeiter/innen erfolgt die Überweisung beider Förderungen auf Ihr Konto.

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ  
html_icon zur Antragsstellung html
pdf_icon Antrag auf Anerkennung als Ökostromanlage PDF
 

Tirol


Das Land Tirol gewährt 2012 eine Zusatzförderung in Höhe von 200 €/kWp. Maximal werden jedoch € 1.000,- bzw. eine Anlage mit 5 kWp gefördert.

Insgesamt steht ein Förderbudget von 1 Mio. € zur Verfügung.

Voraussetzungen:
- Förderzusage des Klima- und Energiefonds
- Anerkennung als Ökostromanlage

Antragstellung:
Die Einreichung der Förderungsanträge ist ausschließlich online im Rahmen der Förderaktion „Photovoltaik-Anlagen 2012" des Klima- und Energiefonds möglich.

Ablauf:
Die eingereichten Antragsunterlagen werden durch die KPC geprüft und beurteilt. Auf Basis dieser wird ein Förderungsvorschlag erarbeitet und den Gremien des Landes Tirol zur Genehmigung vorgelegt. Im Anschluss daran erhalten Sie von uns Ihren Förderungsvertrag. Diesem liegt die Annahmeerklärung bei, welche Sie fristgerecht an die KPC retournieren müssen, damit der Vertrag rechtswirksam wird.

Die Reihung erfolgt nach dem Einlangen vollständiger Anträge. Bei Vorliegen aller Voraussetzungen erhalten Sie nach Maßgabe der Ausschöpfung der im Rahmen des Landeshaushaltsvoranschlages zur Verfügung stehenden Mittel (Begrenzung der Förderaktion 2012 mit € 1 Mio.) ein Zusicherungsschreiben.

Antrage auf Anerkennung als Ökostromanlage bei der Abteilung Wasser-, Forst- und Energierecht ausschließlich elektronisch per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder per Fax 0521/508 742475 unter Beilage der vollständigen Unterlagen ein.

 

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ
html_icon zur Antragstellung html
word_icon Anerkennung als Ökostromanlage Word
 

Steiermark

Förderaktion von 1. Jänner bis 30. Dezember 2012


Folgende direkte Förderungen stehen unter folgenden Fördervoraussetzungen aus dem Steirischen Umweltlandesfonds für Photovoltaik Anlagen zur Verfügung:

• Anlagenleistung von mind. 2 kWp
• Lieferungen und Leistungen für die zu fördernde Anlage wurden noch nicht getätigt
• Antragsstellung vor der Errichtung
• Verwendung von ausschließlich neuen (nicht gebrauchten) Komponenten/Anlagenteile
• ergänzender Zuschuss durch die jeweils zuständige Gemeinde
• kein Anspruch auf weitere Zuschüsse oder Förderungen seitens anderer Landesdienststellen
• rechnerische Nachweis der Jahresenergieerzeugung der PV-Anlage zumindest 900 kWh/kWp, bei fassadenintegrierten PV-Anlagen zumindest 600 kWh/kWp

Für eine PV-Anlage in der Größe von 2 kWp, wird ein Sockelbetrag von 200 Euro (PV-Anlagenerweiterung) bzw. 500 Euro (neue PV-Anlage) vergeben. Für jedes weitere erreichte kWp gibt es zusätzlich 500 Euro, für zusätzliche 0,5 kWp - 125 Euro. Die maximale förderbare Anlagengröße beträgt jedoch 5 kWp je Zählpunkt. Wird daher um eine Förderung einer größeren Anlage angesucht, wird dennoch nur der Förderbetrag für eine 5 kWp Anlage gewährt.

Für ein Energie-Beratungsgespräch werden weitere 100 Euro vergeben.

Bei ergänzendem Zuschuss durch den Klima- und Energiefonds, reduziert sich der Förderbetrag einer 2 kWp Anlage auf 375 Euro (PV-Anlagenerweiterung) bzw. 562,5 Euro (neue PV-Anlage).

 

 

Die Beihilfenobergrenze der Landesförderung aus dem Steirischen Umweltlandesfonds beträgt je PV-Anlage 2.000 Euro bzw. im Geschosswohnbau mit max. 15 kWp, 4.000 Euro. Je Wohneinheit ist jeweils nur ein Zählpunkt förderbar (siehe auch Infoblatt zur Förderung von PV-Anlagen - Errichtung nach dem 1. Mai).

Gültig ist diese Förderung bis 30. Dezember 2012.

Förderung von Photovoltaikanlagen im Zuge der Wohnbauförderung

Sanierung:
Im Zuge der Sanierung wird eine Photovoltaik Anlage mit max. 35.000 Euro gefördert. Hierbei handelt es sich um eine nicht rückzahlbare Förderung. Es werden jedoch max. 15 % der Anschaffungskosten finanziert.

Neubau:
Bei einem Neubau, werden max. 7.000 Euro gefördert. Die Anlage muss mind. eine Größe von 1,5 kWp haben. Bei der Förderung handelt es sich um einen rückzahlbaren Kredit.


Förderungen von Photovoltaikanlagen bei Gemeindebauten

Für die Errichtung von Photovoltaikanlagen bei gemeindeeigenen Bauwerken gewährt das Land Steiermark unter der Voraussetzung, dass keine weiteren Förderungen (z.B. OeMAG oder Direktförderung Steirischer Umweltlandesfonds) erfolgen, zur Unterstützung eine ergänzende Investitionsförderung in Höhe von € 250.- je kWp.
Je Gemeinde können maximal 10 kWp gefördert werden.Das Ansuchen und die Auszahlung der Förderung erfolgt über die Steweag-Steg GmbH.

Förderungsunterlagen


Dokumente Typ  
html_icon Photovoltaik-Förderaktion 2012 für private PV Anlagen bis 5 kWp html
pdf_icon Infoblatt zur Förderung von Photovoltaik Anlagen PDF
pdf_icon Richtlinien für die Direktförderung von Photovoltaikanlagen PDF
pdf_icon Antrag für Direktförderung PDF
pdf_icon Antrag auf Anerkennung als Ökostromanlage PDF
 

Salzburg


Infos zur abgelaufenen Förderaktion:

Im vergangenen Jahr stand ein Förderbudget von Euro 500.000.- zur Verfügung. Das Budget ist bereits vergeben und diese Landesförderung steht daher nicht mehr zur Verfügung!

Es gibt keine Beschränkung hinsichtlich der Größe der Photovoltaik-Anlage, gefördert wird allerdings maximal bis zu einer Größe von 5 kWp. Die Anlagen müssen dem Stand der Technik entsprechen und von einem befugten Unternehmen (Elektrotechniker) fach- und normgerecht installiert werden.

Der Förderantrag muss vor Beginn der Maßnahmen bzw. dem Liefertermin der Anlage gestellt werden. Mit der Errichtung der Anlage darf erst nach Vorliegen der schriftlichen „vorläufigen Förderinformation“ von der Förderstelle des Landes Salzburg begonnen werden.

Die Förderung kann in Form eines nicht rückzahlbaren Direktzuschusses abhängig vom Fördersatz (siehe Richtlinien) auf die tatsächlichen Investitionskosten (=Rechnungssumme) bis zur Höhe der förderbaren Investitionskosten gewährt werden.

Wichtig ist, dass die Anlage dem Stand der Technik entspricht und einen Jahresenergieertrag von 900 kWh/kWp hat.

Nicht gefördert werden:
- Erweiterungen der Kollektorfläche
- PV-Anlage die auch aus anderen Mitteln des Landes z.B. der Wohnbauförderung, KLI-EN Förderung, etc. gefördert werden (siehe dazu Richtlinien)

Die Förderung besteht aus förderbaren Investitionskosten, die pro kWp 3.000 Euro beträgt. Davon ausgehen wird, je nach Jahresertrag der Anlage, der Fördersatz festgelegt und damit die Förderung berechnet.

Fördersatz in Abhängigkeit vom Jahresenergieertrag (berechnet laut Anlagenplanung) je kWp:
- Beträgt der Jahresertrag zwischen 900 kWh/a und 1.100 kWh/a, wird der Fördersatz [%] wie folgt errechnet:
Jahresertrag [kWh/a]/ 30
- Ist der Jahresertrag > 1.100 kWh/a: Fördersatz = 36,7 %
- Ist der Jahresertrag < 900 kWh/a: Fördersatz = 0 %

Bsp.: Jährliche Anlagenleistung
- > 1.100 kWh - Fördersatz 36,7 %
- > 1.000 kWh - Fördersatz 33,3 %
- 900 kWh - Fördersatz 30,0 %
- < 900 kWh - Fördersatz 0 %

Der Förderantrag beinhaltet eine technische Anlagenplanung und muss vor Beginn der Errichtung der Anlage gestellt werden. Mit der Errichtung der Anlage darf erst nach Vorliegen der schriftlichen "vorläufigen Förderinformation" von der Geschäftsstelle begonnen werden.


Förderung der PV-Anlage in Kombination mit einer Wärmepumpe


Vom Land Salzburg wird eine PV-Anlage auch im Zuge der Errichtung einer Wärmepumpe gefördert. Die PV-Anlage muss mind. 2 kWp aufweisen, und die Förderung beträgt dann 4.000 Euro zusätzlich zur Förderung der Wärmepumpe.

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ  
html_icon Förderantrag stellen html
pdf_icon Förderichtlinien und Förderablauf PDF
pdf_icon Richtlinien Förderung von Wärmepumpen und PV-Anlagen PDF
 

Oberösterreich


Derzeit ist keine spezifische Landesförderung vorhanden.

 

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ  
pdf_icon Photovoltaik Leitfaden 2012 PDF
pdf_icon Antrag auf Anerkennung als Ökostromanlage PDF
 

Niederösterreich

Förderung von Photovoltaik-Anlagen im Zuge der Wohnbauförderung

Eigenheimsanierung

Die Förderung basiert auf einem nicht rückzahlbaren Zuschuss zu einem Darlehen (Ausleihung).

Anhand eines Punktesystems werden die förderbaren Sanierungskosten ermittelt. Dieser Betrag muss als Darlehen mit mindestens 10 Jahren Laufzeit bei einem finanzierenden Institut aufgenommen werden.

Die Förderung besteht aus einem jährlichen Zuschuss von 3 % der förderbaren Sanierungskosten über die Dauer von zehn Jahren (nicht rückzahlbar). Über den Zeitraum von zehn Jahren kann also ein Gesamtzuschuss von 30 % der förderbaren Sanierungskosten erreicht werden.

Für die Zuerkennung einer Förderung ist die Berechnung eines Energieausweises erforderlich.

Für die Errichtung von Photovoltaikanlagen erhält man 20 Nachhaltigkeitspunkte (1 Punkt = 1 Euro)

Zusätzlich erhält man durch die jeweilige Energiekennzahl (EKZ) des Hauses zwischen 50-80 Punkte. Die maximale Punkteanzahl für Basis Energieausweis und Nachhaltigkeit ist bei 100 Punkten.

 

Rechenbeispiel:
20 Punkte für die PV-Anlage (egal wie groß)
+ mind. 25 Punkte für die Sanierung (in Abhängigkeit der Sanierung-siehe Tabelle oben)
+ 1 Punkt für den Energieausweis
Summe: 46 Punkte

Diese 46 Punkte sind die Grundlage für die anrechenbaren Investkosten. Diese Punkte sind sogleich 46 % der anrechenbaren Sanierungskosten. Für diese Sanierungskosten übernimmt das Land Niederösterreich die Zinsen, bis zu einer Höhe von 3 %. Die Zinsen werden für 10 Jahre übernommen und immer auf die anrechenbaren Sanierungskosten berechnet.

Rechenbeispiel:
Größe der Anlage: 4 kWp
Anschaffungskosten: etwa 14.000 Euro
Erreichte Punkte: 46 = 46 % der anrechenbaren Sanierungskosten = 6.440 Euro
Für diese 6.440 Euro übernimmt das Land die Zinsen in der Höhe von 3 % für 10 Jahre (sind in Summe 1.932 Euro für 10 Jahre).

Maximal wird eine Wohnnutzfläche von 130m² für jede einzelne Wohnung gefördert.

Zur Förderungsermittlung ist das Gebäudedatenblatt (Beilage C), welches die wichtigsten Ergebnisse davon beinhaltet, vorzulegen. Das Gebäudedatenblatt erhalten Sie von der/dem Energieausweisersteller.

 

Errichtung von Eigenheimen - Eigenheimförderung


Für die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage erhält man 20 Nachhaltigkeitspunkte (1 Punkt = 300 Euro für ein rückzahlbares Darlehen).

Zusätzlich erhält man durch die jeweilige Energiekennzahl (EKZ) des Hauses zwischen 60-80 Punkten. Die max. Punkteanzahl für Basis des Energieausweises und der Nachhaltigkeit liegt bei 100 Punkten.
Für die Summe der erreichten Punkte vergibt das Land ein Landesdarlehen, mit einer Kredittilgung von 1 %. Die Laufzeit des Kredits sind 27,5 Jahre.

 

 

Errichtung von Eigenheimen - Passivhaus

Für die Errichtung eines Eigenheimes in Passivhausbauweise mit einer errechneten
Energiekennzahl ≤ 10 kWh/m² pro Jahr, wird ein Förderungsdarlehen von € 50.000,--
zuerkannt. Wird eine Photovoltaik-Anlage mit einer Mindestgröße von 2 kWp errichtet, erhöht sich das Darlehen um € 10.000.

Das Förderungsdarlehen hat einen Tilgungszeitraum von 27,5 Jahren und ist mit
1 % jährlich dekursiv verzinst.

Förderungsunterlagen

 

Ansuchen zur Photovoltaik-Förderung bei Neubau
Dokumente Typ  
pdf_icon Ansuchen zur Photovoltaik-Förderung bei Sanierung PDF
pdf_icon NÖ Wohnbaurichtlienien 2012 PDF
pdf_icon Broschüre NÖ Wohnbauförderung - Sanierung PDF
pdf_icon PDF
pdf_icon NÖ Wohnungsförderungsrichtlinien 2012 PDF
pdf_icon Broschüre NÖ Wohnbauförderung - Neubau PDF
word_icon Antrag auf Anerkennung einer Photovoltaikanlage Word
html_icon Info www.noe.gv.at html
 

Kärnten

Förderung der Photovoltaik-Anlagen im Zuge der Wohnbauförderung

Auch für 2011 gibt es im Rahmen der Kärntner Wohnbauförderung einen Investitionszuschuss für die Errichtung netzgekoppelter Photovoltaikanlagen.

Wohnhaussanierung
Im Fall der Sanierung steht für Photovoltaik Anlagen eine Förderung in der Höhe von 1.700 Euro/kWp zur Verfügung. Maximal werden jedoch nur 4 kWp gefördert (max. 6.800 Euro Förderung); bzw. 35 % der Anschaffungskosten.

Die Förderung ist ein direkter Zuschuss, der über eine Laufzeit von 10 Jahren, halbjährlich ausgezahlt wird. Voraussetzung ist ein Heizwärmebedarf von unter 70kWh/m² und Jahr.

Neubau
Für Photovoltaik Anlagen gibt es eine Förderung in der Höhe von 3.000 Euro/kWp. Maximal werden jedoch nur 4 kWp gefördert (max. 12.000 Euro Förderung).

Die Förderung wird folgendermaßen aufgeteilt:
• Für 60 % der Förderung wird ein zinsbegünstigtes Darlehen (Laufzeit 34 Jahre) gewährt - und
• Für 40 % der Förderung wird ein Annuitätenzuschuss zu den Rückzahlungsraten sonstiger aufgenommener Darlehen gewährt. Das heißt, die Zinsen für 40 % der Förderung/kWp werden refundiert.
Der Annuitätenzuschuss beträgt in den ersten vier Jahren jährlich 6 % des förderbaren Hypothekardarlehens und vermindert sich bei Weitergewährung alle vier Jahre um 1 %. Maximale Förderdauer: 16 Jahre.


Beispiel:
60 % der Förderung in Form eines rückzahlbaren aber zinsgünstigen Landesdarlehens: 1.800 Euro/kWp (60 % von 3.000 Euro)
40 % der Förderung in Form von Annuitätenzuschüssen: Die Zinsen von 1.200 Euro/kWp (40 % von 3.000Euro) werden refundiert

 

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ  
pdf_icon Broschüre Wohnbauförderung Kärnten PDF
pdf_icon Antrag auf Anerkennung als Ökostromanlage PDF
 

Burgenland

Investitionsförderung

Die Errichtung von Photovoltaikanlagen wird mit 30 Prozent der förderbaren Kosten bzw. max. 800 Euro/kWp gefördert. Die förderbare Höchstleistung beträgt 4 kWp.

Förderungsvoraussetzungen:
- Vor Errichtung sind sämtliche erforderliche behördliche Bewilligungen einzuholen.
- Bescheid über die Anerkennung der Anlage als Ökostromanlage (gem. § 7
Ökostromgesetz 2002) ist vorzulegen.
- aufrechter Netzzugangsvertrag mit dem Netzbetreiber ist vorzulegen.
- Errichtung und Inbetriebnahme der Anlage hat durch ein befugtes Unternehmen
zu erfolgen.
- zu fördernde Anlage muss wie im behördlichen Bewilligungsbescheid bewilligt
errichtet werden.
- standortspezifisch gewährleistete Jahreseintrag muss mindestens 700 kWh/kWp betragen.
- Eigenbauanlagen, Prototypen oder gebrauchte Anlagen werden nicht gefördert.
- Förderungsantrag ist grundsätzlich vor Beginn der Projektumsetzung einzubringen.
- Die Umsetzung des Projektes hat innerhalb von 6 Monate ab Projektgenehmigung
durch die Burgenländische Energie Agentur zu erfolgen.
- Doppelförderungen von netzgeführten Stromerzeugungsanlagen auf solarer Basis im Rahmen dieser Richtlinie und anderen öffentlichen Landes- oder Bundesförderungsstellen sind nicht zulässig.
- Etwaige andere Landes- oder Bundesförderungen sind vorrangig zu nutzen.



Bewilligung nach Burgenländischem Elektrizitätswesengesetz 2006

- PV-Anlagen mit einer Engpassleistung von mehr als 20 kWp benötigen eine elektrizitätsrechtliche Genehmigung.
- PV-Anlagen von 20 kWp bis max. 250 kWp (oder max. 500 m² Solarzellen-Fläche) unterliegen dem vereinfachten Verfahren. Die Einreichung wird auf der Amtstafel der Standortgemeinde angeschlagen.
- PV-Anlagen größer 250 kWp unterliegen einem Genehmigungsverfahren. Eine mündliche Verhandlung ist notwendig.

 

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ  
word_icon Antrag zur Förderung der PV-Anlage 2012 Word
pdf_icon Photovoltaik-Folder Burgenland PDF
pdf_icon Richtlinie zur PV Förderung 2012 PDF
pdf_icon Antrag auf Anerkennung als Ökostromanlage PDF
 

Bundesweite Tarifförderung

Bundesweite Tarifförderung für Anlagen > 5 kWp


Anträge im Jahr 2012:

Im Jahr 2012 können wieder Förderanträge gestellt werden. Hierfür stehen jedoch nicht die gesamten 2,1 Mio. Euro zur Verfügung, da ein gewisser Teil für die Anträge, die in 2012 gereiht sind, verwendet wird. Sollte der 2012 gestellte Förderantrag keine Förderung erhalten, da das Förderbudget bereits vergeben ist, wird der Antrag auf eine Warteliste gesetzt, die mit dem neuen Budget, das durch das neue Ökostromgesetz 2012 (tritt am 1. Juli in Kraft) wieder zur Verfügung steht, abgebaut wird.

Die Tarifförderung ist im bundesweit gültigen Ökostromgesetz geregelt. Das Ökostromgesetz besteht seit dem Jahr 2002 und wurde bereits mehrfach novelliert.
Die Höhe der Einspeisetarife wird jährlich per Verordnung (Ökostromverordnung) geregelt.

Für die eingespeiste Strommenge erhalten Sie 2012 folgenden Tarif:

Die Preise, für die ins Netz gespeiste elektrische Energie aus Photovoltaikanlagen, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht sind, werden wie folgt festgesetzt:
5 kWp bis 20 kWp............. 27,6 Cent/kWh
über 20 kWp .............. 23 Cent/kWh.

Die Preise, für die ins Netz gespeiste, elektrische Energie aus Photovoltaikanlagen, die nicht ausschließlich an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht sind, zb. auf Freiflächen, werden wie folgt festgesetzt:
5 kWp bis 20 kWp ........... 25 Cent/kWh
über 20 kWp.................... 19 Cent/kWh.

Im neuen ÖSG gibt es zusätzlich einen „Resttopf“ von 19 Mio. Euro. Dieser wird flexibel unter Wind- und Kleinwasserkraft sowie unter Photovoltaik-Anlagen aufgeteilt. Die Förderhöhe beträgt 18 Cent/kWh und gilt für all jene, die keine positive Förderzusage erhalten. Das Budget des „Resttopfes“ wird jährlich um 1 Mio. Euro gesenkt.

Ökostromverordnung 2012
Ökostromgesetz 2012
FAQ zum neuen Ökostromgesetz 2012

Hintergrund: Novellierung des Ökostromgesetzes:

Bereits im März wurde die Erstfassung der Ökstromgesetznovelle präsentiert. Diese Fassung war zwar eine Verbesserung gegenüber dem bestehenden, aber durchwachsen mit Hinterhältigkeiten und Verhinderungsmechanismen, die oft auf den ersten Blick gar nicht durchschaubar und erkennbar waren. Die Ziele waren lächerlich gering (z.B.: eine Erhöhung von 2,1 Mio. auf 3 Mio). Der Abbau des Wartelisten-Staus sollte mit einer Tarifkürzung von 30 Prozent verbunden sein usw.

Die am 7. Juli 2011 angenommene Novellierung des Ökostromgesetzes (ÖSG) sieht nun für die Tarifförderung ein Gesamt-Budget für alle erneuerbare Energieträger von 50 Mio. Euro vor. Davon kommen 8 Mio. Euro der Photovoltaik zu gute. Im Herbst 2011 trat ein Teil des Gesetzes in Kraft, damit die Warteliste abgebaut wird. Der Rest des Ökostromgesetzes 2012 wird, nach bereits erfolgter Zustimmung der EU am 1. Juli in Kraft treten.