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Es gibt eine Reihe von Förderungsprogrammen für Solaranlagen in Österreich, die der Solarenergie zu kontinuierlichen Wachstum verhelfen. In Österreich werden Solaranlagen durch das 2003 in Kraft getretene Ökostromgesetz gefördert. In Österreich wurde das Ökostromgesetz 2003 umgesetzt. Dieses ist bundesweit einheitliche geregelt und enthält den Schwerpunkt, die vorhandenen Ressourcen für eine möglichst umweltschonende Stromerzeugung vermehrt und effektiver zu nutzen. Mittlerweile kann man sagen, dass das Ökostromgesetz den erneuerbaren Energien zu einem Teildurchbruch verholfen hat.

Förderungsrichtlinien und Förderungsunterlagen

Bundesförderung

 

400 Euro für Solarwärmeanlagen vom Klimafonds

Direktzuschuss von pauschal 400 Euro pro Anlage, egal ob Warmwasser oder Heizungsunterstützung. Zusätzliche Fördermittel der Länder und Gemeinden können in Anspruch genommen werden. Die installierte Bruttokollektorfläche muss mindestens 5 m² betragen. Die Förderaktion läuft bis 31. 12. 2012.

Infos zur Förderaktion des Klimafonds

Max. 1.500 Euro für Solarwärmeanlagen vom Sanierungsscheck

Direktzuschuss von max. 1.500 Euro pro thermische Solaranlage, Förderung zusätzlich zur Sanierung, max. gesamt 6.500 Euro, Kombination mit Landesförderungen möglich. Voraussetzung ist max. Heizwärmebedarf des Hauses von 75 kWh/m²a. Liegt der Heizwärmebedarf (HWB) darüber, muss zumindest Teilsanierung durchgeführt werden, die den HWB um mind. 20 % (Ein- und Zweifamilienhaus) senkt. Mindest-Bruttokollektorfläche 15 m², Kollektoren müssen Solar-Keymark geprüft sein.

Infos zur Förderaktion im Sanierungsscheck

Absetzbarkeit von Solarwärmeanlagen von der Einkommenssteuer

Der nachträgliche Einbau von Solaranlagen ist von der Einkommenssteuer als Sonderausgabe absetzbar. Der einheitliche Höchstbetrag für Sonderausgaben beträgt 2.920 Euro jährlich. Als Sonderausgabe gelten auch Aufwendungen zur Sanierung von Wohnraum, zum Beispiel Instandsetzungsmaßnahmen. Im Steuerratgeber des Finanzministeriums wird der Einbau von Solaranlagen explizit als Sonderausgabe angeführt, siehe "Das Steuerbuch 2012 - Tipps für die ArbeitnehmerInnenveranlagung 2011"
http://www.bmf.gv.at/Publikationen/Downloads/BroschrenundRatgeber/Steuerbuch_2012_Ansicht.pdf

 

Wien


Warmwasser: Sockelbetrag 1.000 €, plus 70 € pro m2 Absorberfläche, maximal 30 Prozent der Investitionskosten

Heizungsunterstützung: Sockelbetrag 1.000 €, plus 100 € pro m2 Absorberfläche, maximal 40 Prozent der Investitionskosten

Kleingartensiedlungsanlagen für nichtganzjähriges Wohnen mind. zwei Quadratmeter und 100 Liter Speichervolumen

Warmwasser: Mindestabsorberfläche 5 m2, Mindestvolumen Speicher 300 Liter

Heizungsunterstützung: Mindestabsorberfläche 10 m2, Mindestvolumen Speicher 800 Liter

 

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ  
html_icon Förderung solarthermischer Anlagen in Wien - Richtlinien 2012 html
 

Niederösterreich

 

Die bisherige Direktförderung für thermische Solaranlagen ist mit Jahresende 2010 ausgelaufen. Ab 1.1.2011 gibt es stattdessen einen Annuitätenzuschuss Voraussetzung ist die Aufnahme eines Wohnbauförderungsdarlehens.

Neubau: Für Solaranlagen zur Warmwasserbereitung werden max. 1.500 Euro Darlehensrahmen anerkannt, für Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Zusatzheizung max. 3.000 Euro. Das Förderungsdarlehen hat einen Tilgungszeitraum von 27,5 Jahren und ist mit 1 % jährlich dekursiv verzinst.

Sanierung: Solaranlagen zur Warmwasserbereitung erhalten 5 Punkte, Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Zusatzheizung 10 Punkte.
1 Punkt = 1 % Darlehensförderung. Die Zuschüsse werden auf die Dauer von 10 Jahren in der Höhe von jährlich 3 % des Darlehens zuerkannt.

 

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ  
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Förderung für Solar-, Wärmepumpen- und Photovoltaikanlagen

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html_icon Energieberatung html
 

Oberösterreich


Sockelbetrag: 1.100 €, plus 100 € pro m2 (Flachkollektor) oder 140 € pro m2 (Vakuumkollektor), maximal 3.800 € (höchstens 50 Prozent der Anlagenkosten ohne Umsatzsteuer)

Der Einbau eines Wärmemengenzählers ist verpflichtend. Sollten die Kollektoren nicht das internationale Zertifikat "Solar Keymark" aufweisen, reduziert sich obiger Betrag auf 75 € pro m2 (Flachkollektor) bzw. 110 € pro m2 (Vakuumkollektor), die Obergrenze auf 3.000 €.

Mindestkollektorfläche 4 m2 (Flachkollektor) oder 3 m2 (Vakuumkollektor), bei Erweiterung oder Austausch einer bestehenden Solaranlage entfällt der Sockelbetrag.

Für das Jahreshaushaltseinkommen der Förderwerberin/des Förderwerbers und deren Ehegatten bzw. Lebensgefährten gelten Einkommensobergrenzen. 
Für eine zusätzliche Gemeindeförderung fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach!

 

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ Größe
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Förderung von thermischen Solaranlagen und Wärmepumpen

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pdf_icon Ansuchen Thermische Solaranlage - Wärmepumpe für Häuser bis zu 3 Wohnungen PDF 384KB
pdf_icon Einbau einer thermischen Solaranlage für Wohnhäuser mit mehr als 3 Wohnungen, Wohnheime, Mietkauf-Reihenhäuser PDF 344KB
 

Salzburg

 

Basisförderung: 1. bis 6. m2: 100 €/m2, 7. bis 25. m2: 50 €/m2, maximal
30 % der Investitionskosten

Zuschläge für vorhandene Wärmedämmung und/oder Lüftung mit Wärmerückgewinnung

Zusatzförderungen: Pufferspeicher (500 €), Hocheffizienzpaket (600 €), Solarpumpen - Hocheffizienzpumpen der Energieeffizienzklasse A (50 €)

Pufferspeicher mindestens 100 Liter/m2 Kollektorfläche und/oder Boiler mindestens 75 Liter/m2 Kollektorfläche, Mindestdämmstoffdicke des Pufferspeichers 200 mm (λ40C° = 0,04 W/m2K) oder max. Bereitschaftswärmeverlust (kWh/24h) gemäß Austria Solar Gütesiegel-Richtlinie

 

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ  
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Fördermöglichkeiten für Solaranlagen

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html_icon Einreichunterlagen html
html_icon Einreichung html
 

Tirol

 

210 € pro m2 Kollektorfläche, Mindestvolumen beim Speicher 50 Liter/m2 Maximalbetrag 2.100 € pro Wohnung, erhöht sich bei Heizungseinbindung auf 4.200 € Warmwasseranlagen bis max. 10 m2, darüber wird nur Warmwasser + Heizungsunterstützung gefördert Wärmemengenerfassung ist verpflichtend vorgeschrieben, z. B. über Wärmemengenzähler Es sind nur Kollektoren förderbar, welche nach „Solar-Keymark“ geprüft sind oder das Austria Solar Gütesiegel tragen Für eine zusätzliche Gemeindeförderung fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach.

 

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ  
html_icon Info Solaranlagen html
 

Vorarlberg

 

Sockelbetrag Warmwasser (mind. 60% Deckungsanteil): 1.000 € plus 75 € pro m2 Bruttokollektorfläche, max. 25 % der förderfähigen Kosten

Sockelbetrag bei mind. 15 Prozent Solarheizung: 1.500 € plus 75 € pro m2 Bruttokollektorfläche, max. 30 % der förderfähigen Kosten

Sockelbetrag ab 20 Prozent Solarheizung: 2.000 €, plus 75 € pro m2 Bruttokollektorfläche, max. 35 % der förderfähigen Kosten

Eine Energieberatung und der Einbau eines Wärmemengenzählers sind verpflichtend vorgeschrieben.

Für eine zusätzliche Gemeindeförderung fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach!

 

Förderungsunterlagen

Dokumente Typ  
html_icon Solaranlagen Überblick html
html_icon Förderungshöhe html
 

Kärnten

 

Sockelbetrag: 1.000 € für Warmwasser, 1.500 € für Heizungsunterstützung,
plus 50 € pro m2 Flachkollektor und Vakuumkollektor, maximal 5.000 € bzw. 50 % der Investitionskosten

Mindestkollektorfläche bei Warmwasser 4 m2, bei Heizungsunterstützung 15 m2

Mindestvolumen Speicher 50 Liter/m2 (Flachkollektor), 70 Liter/m2 (Vakuumkollektor)

Für eine zusätzliche Gemeindeförderung fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach!

 

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ  
pdf_icon Antragsformular PDF
pdf_icon Abnahmeprotokoll PDF
pdf_icon Richtlinie zur Förderung thermischen Solaranlagen PDF
 

Steiermark

 

Warmwasseranlagen seit 1. Mai 2011 im Baugesetz vorgeschrieben, daher im Neubau keine Direktförderung.

Warmwasseranlagen bei Sanierung: Sockelbetrag 300 €, plus 50 € pro m2 Kollektorfläche, maximal 2.000 €

Bei Heizungseinbindung mit mind. 16 m2 Kollektorfläche erhöht sich der Sockelbetrag auf 500 € plus 60 € pro m2 Kollektorfläche

Bei Erweiterung bestehender Anlagen auf mind. 16 m2: Sockelbetrag 200 € plus 60 € pro m2 Kollektorfläche

Zusatzförderung: Umwälzpumpen der Energieeffizienzklasse A (50 €)

Mindestens 6 m2 Aperturfläche bei Warmwasser, 16 m2 bei Heizungseinbindung, Wärmemengenzähler verpflichtend

Es sind nur Kollektoren förderbar, welche das Austria Solar Gütesiegel oder ein adäquates Gütezeichen tragen

Förderung des Landes an Gemeindeförderung gebunden

Für eine zusätzliche Gemeindeförderung fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach!

 

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ  
pdf_icon Infoblatt PDF
pdf_icon Richtlinien PDF
pdf_icon Formulare PDF
 

Burgenland

 

30 Prozent der Investitionskosten, max. 1.700 € für Warmwasser, max. 2.500 € für Heizungsunterstützung

Der Einbau einer Wärmemengenerfassung ist verpflichtend.

Anlagen zur Warmwasserbereitung mit mindestens 4 m2 Kollektorfläche und mindestens 200 Liter Speicher für Warmwasser. Nachweis über den Deckungsgrad der Anlagen, dieser ist rechnerisch mittels geeigneter Software zu erbringen (15% des Wärmebedarfes für Raumheizung bei Anlagen zur Heizungsunterstützung)

Bei Zweifel an der Förderungswürdigkeit der Anlage gibt die burgenländische Energieberatung Auskunft: 05/ 9010 2220

Für eine zusätzliche Gemeindeförderung fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach!

 

Förderungsunterlagen

 

Dokumente Typ
Folder Alternativenergieanlagen Förderung 2012 PDF
Richtlinie 2012 Alternativenergieanlagen Ein- und Zweifamilienhäuser PDF
Antrag 2012 Förderung Alternativenergie EFH ZFH PDF
Antrag 2012 Förderung Alternativenergie EFH ZFH ausfüllbar DOC
Gemeindebestätigung 2012 Antrag Alternativenergie ausfüllbar DOC
Erläuterungen zu den Richtlinien 2012 Ein- und Zweifamilienhaus PDF
Richtlinie 2012 Alternativenergieanlagen Wohnhausanlagen PDF
Antrag 2012 Förderung Alternativenergie Wohnhausanlagen PDF
Antrag 2012 Förderung Alternativenergie Wohnhausanlagen ausfüllbar DOC
Muster Berechnung Jahresertrag Photovoltaikanlage PDF